1. Für die Erfüllung der tatbestandlichen Voraussetzungen des § 833 S.1 BGB ist es grundsätzlich unerheblich, ob derjenige, der von einem Pferd stürzt, mit oder ohne Einverständnis des Inhabers der tatsächlichen Sachherrschaft reiten wollte.
2. Dieser Umstand kann jedoch im Rahmen eines etwaigen – vom Schädiger zu beweisenden – Mitverschuldens im Sinne des § 254 BGB Berücksichtigung finden.
(Amtliche Leitsätze des Gerichts)
Heft 07/2013 – Ab Seite 268
1,99 €
SchuldR BT – § 833 S.1 BGB
Gefährdungshaftung des Tierhalters bei Reitunfall des unbefugten Reiters?
BGH (Urteil vom 30.04.2013 – VI ZR 13/12)
Weitere Hefte
Ähnliche Produkte
-
Heft 03/2013
Heft 03/2013 – Ab Seite 085
1,99 €BGB AT / SchuldR BT – §§ 117, 434, 437, 474, 475 BGB
Vorschieben eines Verbrauchers durch den Unternehmer-Verkäufer, um der Gewährleistung zu entgehen
BGH (Urteil vom 12.12.2012 – VIII ZR 89/12) -
Heft 02/2013
Heft 02/2013 – Ab Seite 082
1,99 €Kommunalrecht – § 30 Abs. 1 NKomVG
Zu den Anforderungen an das Vorliegen einer öffentlichen Einrichtung
OVG Lüneburg (Beschluss vom 11.12.2012 – 10 ME 130/12) -
Heft 01/2013
Heft 01/2013 – Ab Seite 039
1,99 €Immissionsschutzrecht – §§ 906, 1004 BGB; § 22 Abs. 1a BImSchG; Art. 14 Abs. 1, Art. 2 Abs. 2 GG
Öffentlich-rechtliche Unterlassungsklage gegen die Benutzung einer Seilbahn auf einem Kinderspielplatz
OVG Koblenz (Urteil vom 24.10.2012 – 8 A 10301/12) -
Heft 01/2013
Heft 01/2013 – Ab Seite 025
1,99 €Strafrecht AT / NichtVD – §§ 22, 23, 24, 185, 212, 223, 224, 240, 241, 315 b StGB
Unmittelbares Ansetzen und Rücktritt beim Versuch
BGH (Urteil vom 25.10.2012 – 4 StR 346/12)