Ein Unternehmer, der die Muster-Widerrufsbelehrung nach Anlage 1 zum EGBGB verwendet, kann sich auf die Schutzwirkung des Art. 246a § 1 Abs. 2 Satz 2 EGBGB nicht berufen, wenn der Verbraucher durch eine weitere – formal oder inhaltlich nicht ordnungsgemäße – Belehrung irregeführt oder von einer rechtzeitigen Ausübung seines Rechts abgehalten wird (Fortführung von BGH, Urteil vom 16. Dezember 2015 – IV ZR 71/14… Rn. 11 sowie Abgrenzung von BGH, Beschluss vom 2. April 2019 – XI ZR 463/18…).
(Amtlicher Leitsatz des Gerichts)
Heft 07/2021 – Ab Seite 267
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SchuldR AT / Verbraucherschutzrecht – §§ 355, 357 BGB, Art. 246a § 1 Abs. 2 EGBGB
Zum Ausschluss der Wertersatzpflicht aus § 357 Abs. 8 S.1 BGB wegen fehlerhafter Widerrufsbelehrung
BGH (Urteil vom 20.05.2021 – III ZR 126/19)
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