1. Die Einreichung von Heilmittelverordnungen und den entsprechenden Rechnungen enthält die konkludente Erklärung, dass sie in der geltend gemachten Höhe tatsächlich angefallen sind.
2. Ein Verstoß gegen § 128 SGB V führt dazu, dass der Leistungserbringer seinen Zahlungsanspruch vollständig verliert und somit bei Kick-Back-Zahlungen den Krankenkassen ein Schaden in der vollen Rechnungshöhe entsteht.
3. Der Vertragsarzt hat gegenüber den Krankenkassen eine Vermögensbetreuungspflicht im Sinne von § 266 StGB. Dies gilt auch bei der Verordnung von Sprechstundenbedarf.
(Leitsätze des Bearbeiters)
Heft 11/2017 – Ab Seite 447
1,99 €
Vermögensdelikte – §§ 25, 27, 28, 263, 266 StGB
Betrug und Untreue durch Kick-Back-Zahlungen an den verordnenden Arzt
BGH (Urteil vom 25.07.2017 – 5 StR 46/17)
Weitere Hefte
Ähnliche Produkte
-
Heft 03/2017
Heft 03/2017 – Ab Seite 85
1,99 €BGB AT – §§ 195, 199 Abs. 1, 203 S. 1, 214 Abs. 1, 242 BGB
Zur Hemmung der Verjährung bei Wiederaufnahme abgebrochener Verhandlungen
BGH (Urteil vom 15.12.2016 – IX ZR 58/16) -
Heft 02/2017
Heft 02/2017 – Ab Seite 53
1,99 €BGB AT / FamR – §§ 166 Abs. 1, 1600 b, 1629 Abs. 2, 1795, 1796 BGB
Zur gesetzlichen Vertretung des minderjährigen Kindes im Verfahren auf Anfechtung der Vaterschaft
BGH (Beschluss vom 02.11.2016 – XII ZB 583/15) -
Heft 02/2017
Heft 02/2017 – Ab Seite 49
1,99 €BGB AT – §§ 145, 146, 156 BGB
Zu den Rechtsfolgen des Shill Biddings
BGH (Urteil vom 24.08.2016 – VIII ZR 100/15) -
Heft 01/2017
Heft 01/2017 – Ab Seite 10
1,99 €SchuldR AT / BT – §§ 426, 765, 769, 774 BGB
Innenausgleich unter Mitbürgen mit unterschiedlichen Höchstbeträgen
BGH (Urteil vom 27.09.2016 – XI ZR 81/15)