Ein erwerbstätiger verheirateter Geschädigter, der mit seinem Ehegatten zur Einkommensteuer zusammenveranlagt wird, kann von dem Schädiger, der ihm neben dem entgangenen Nettoverdienst die darauf anfallenden Steuern zu ersetzen hat, den Einkommensteuerbetrag ersetzt verlangen, der sich auf der Grundlage der Zusammenveranlagung ergibt (teilweise Aufgabe Senatsurteil vom 28. April 1970 – VI ZR 193/68, VersR 1970, 640).
(Amtlicher Leitsatz des Gerichts)
Heft 09/2021 – Ab Seite 337
1,99 €
SchuldR AT – §§ 249 Abs. 2 S. 1, 252 S. 1 BGB
Berechnungsmethode bei einem zu ersetzenden Steuerschaden
BGH (Urteil vom 08.06.2021 – VI ZR 924/20)
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